Mitte Juni war es wieder soweit, ich reiste in den den Senegal.
Leider hat es mit den Aufgaben von Mohaméd wieder nicht wirklich geklappt. Jedoch hat er dieses Mal für Jokko gearbeitet, verfolgte aber eher seine Vision als meine, was soviel heisst , wie immer noch keinen sicheren Platz für den Container.
Wir können ihn nicht einfach auf unser brach liegendes Landstück stellen, ohne Bewachung.
Ich habe den Eindruck, dass Mohaméd sich noch nie unterordnen musste, also sozusagen ein Autoritätsproblem hat.
Die Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich zunehmend schwierig, ich bin echt ratlos wir haben schon so oft dasselbe besprochen, ich habe schon unzählige male die Prioritäten festgesetzt und erklärt, aber es kommt einfach nicht richtig an. Er sagt dann jedesmal, ja ich habe verstanden, und verfolgt dann wieder seinen Plan.
Ich kenne ja zum Glück noch andere Personen im Senegal. Ab sofort werden diese mehr mit eingebunden. Younouss soll mit Mohaméd zusammenarbeiten. Er stand mir ja auch bei der Bornage schon Tatkräftig zur Seite, und hört sich nun wegen dem Platz für den Container um.
Es gibt zum Glück auch erfreulichere Neuigkeiten:
– Wir haben verschiedene Menschen besucht, die bereit sind am Projekt mitzuhelfen – es ist immer gut das Netzwerk auszubauen. Dies vereinfacht es, bei kulturellen arbeits Uneinigkeiten einen Plan B zu finden.
– Von der Luxor Optik in Solothurn (https://luxoroptik.ch/) haben wir Spenden bekommen: Sonnen Brillen und verschiedene Lese- und Korrekturbrillen.
Die Sonnenbrillen waren eher schnell verteilt, die korrigierten Brillen, das wird ein bisschen Zeit in Anspruch nehmen, bis sie ihren neuen Besitzer gefunden haben.
Für mich geht es wieder zurück in die Schweiz, da wartet auch Arbeit auf mich, denn der Container, der will nun endlich auf seine Reise.
Hier noch ein paar Fotos von den Sonnenbrillen und ihren neuen Besitzern:




